Aufbau nach Nutzung, nicht nach Schema
Ein Lagerhallenboden trägt andere Lasten als ein Wohnraum. Wir wählen Estrichart, Dicke und Bauweise nach Ihrer Nutzung, nicht nach Gewohnheit.
Bodenleger
Vom vorbereiteten Untergrund bis zur fertigen Nutzschicht legen wir Estrich und Industrieböden, die eben in der Fläche und sauber im Gefälle sind. Belastbar für Halle, Gewerbe und Wohnbau.

Der Boden ist die Schicht, auf der im fertigen Gebäude alles steht, rollt und läuft. Als Bodenleger bereiten wir den Untergrund vor, bauen den passenden Estrich ein und ziehen ihn eben ab, damit die Fläche Lasten aufnimmt, Beläge trägt und über Jahre maßhaltig bleibt. Ob tragender Industrieboden in der Halle oder schwimmender Heizestrich im Wohnbau, der Aufbau richtet sich nach Nutzung, Last und Belag.
Wir prüfen Tragfähigkeit, Feuchte und Höhenlage des Untergrunds, nehmen die Höhen mit dem Nivelliergerät auf und legen den Aufbau fest, der zur geplanten Nutzung passt.
Der Untergrund wird gereinigt und bei Bedarf gefräst, kugelgestrahlt oder geschliffen. Danach bringen wir Grundierung und Haftbrücke oder bei schwimmendem Aufbau Trennlage, Dämmung und Randstreifen ein.
Wir bauen den Estrich in der geplanten Dicke ein, verdichten ihn und ziehen ihn an Lehren oder per Nivellierlaser eben ab. Industrieflächen werden anschließend maschinell geglättet und bei Bedarf mit Hartstoff vergütet.
Rand- und Bewegungsfugen trennen die Fläche von Wänden und Bauteilen, Scheinfugen lenken die Rissbildung in geregelte Bahnen. Den frischen Estrich schützen wir vor Zugluft und zu schnellem Austrocknen, damit er kontrolliert erhärtet.
Vor dem Belegen messen wir die Restfeuchte, zum Beispiel per CM-Messung, und prüfen die Ebenheit. Erst eine belegreife, ebene Fläche geben wir für das nächste Gewerk frei.
Ein Lagerhallenboden trägt andere Lasten als ein Wohnraum. Wir wählen Estrichart, Dicke und Bauweise nach Ihrer Nutzung, nicht nach Gewohnheit.
Wir ziehen mit Lehren und Nivellierlaser ab und richten uns nach den Ebenheitstoleranzen der DIN 18202. Eine ebene Fläche spart beim Belag Ausgleich, Material und Ärger.
Wo Wasser ablaufen muss, in Tiefgarage, Nassbereich oder auf der Außenfläche, bauen wir das Gefälle kontrolliert zum Ablauf ein, damit nichts stehen bleibt.
Estrich hängt an den Terminen davor und danach. Wir stimmen uns mit Rohbau, Heizungsbauer und Belagsleger ab und sagen klar, wann die Fläche belegreif ist.
Verdichten, Glätten, Fugen und Estrich bei Keles Boden Bau zusammen. Weniger Schnittstellen auf der Baustelle und ein Verantwortlicher für das Ergebnis.
Zementestrich (CT) ist robust, feuchteunempfindlich und die erste Wahl für Hallen, Gewerbe, Nassbereiche und den Außenbereich. Calciumsulfatestrich, oft Anhydritestrich genannt, lässt sich im trockenen Innenausbau spannungsarm über große Flächen einbauen und eignet sich gut für Heizestrich, verträgt aber keine dauerhafte Nässe. Welche Estrichart und welche Festigkeit nach DIN 18560 sinnvoll ist, richtet sich nach Last, Belag, Feuchte und Trocknungszeit. Das klären wir vor dem Einbau, nicht danach.
Verbundestrich wird fest mit dem tragenden Untergrund verbunden und nimmt hohe Lasten direkt auf, ideal für Industrieflächen. Estrich auf Trennschicht liegt auf einer Folie und arbeitet unabhängig vom Untergrund. Der schwimmende Estrich liegt auf einer Dämmlage und ist durch Randstreifen von allen Bauteilen getrennt, das dämmt Tritt- und Wärmeschall und nimmt eine Fußbodenheizung auf. Die richtige Bauweise entscheidet über Tragfähigkeit, Schallschutz und Rissverhalten.
Eine ebene Fläche ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von sauberem Abziehen nach Lehren oder Laser und der Einhaltung der Ebenheitstoleranzen aus DIN 18202. Estrich schwindet beim Erhärten, deshalb planen wir Rand- und Bewegungsfugen zu Wänden und Bauteilen und setzen Scheinfugen, die die Rissbildung in geregelte Bahnen lenken. Das Fugenraster richtet sich nach Fläche, Geometrie und Belag. So bleibt die Fläche maßhaltig und der Belag ohne Risse.
Frischer Estrich enthält Wasser, das austrocknen muss, bevor ein Belag verlegt werden darf. Wird zu früh belegt, löst sich der Belag oder wirft Blasen. Deshalb prüfen wir die Belegreife über die Restfeuchte, zum Beispiel per CM-Messung, und behandeln den frischen Estrich nach, indem wir ihn vor Zugluft, direkter Sonne und zu schnellem Austrocknen schützen. Erst wenn die Werte für den geplanten Belag stimmen, ist die Fläche frei.
Noch etwas offen? Rufen Sie an, wir klären es direkt.
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