Zum Inhalt springen

Bodenleger

BÖDEN, DIE JEDE LAST TRAGEN


Vom vorbereiteten Untergrund bis zur fertigen Nutzschicht legen wir Estrich und Industrieböden, die eben in der Fläche und sauber im Gefälle sind. Belastbar für Halle, Gewerbe und Wohnbau.

Fertiger, ebener Industrieboden in einer Halle

Das steckt drin

Der Boden ist die Schicht, auf der im fertigen Gebäude alles steht, rollt und läuft. Als Bodenleger bereiten wir den Untergrund vor, bauen den passenden Estrich ein und ziehen ihn eben ab, damit die Fläche Lasten aufnimmt, Beläge trägt und über Jahre maßhaltig bleibt. Ob tragender Industrieboden in der Halle oder schwimmender Heizestrich im Wohnbau, der Aufbau richtet sich nach Nutzung, Last und Belag.

  • Untergrund prüfen, reinigen und vorbereiten
  • Kugelstrahlen, Fräsen und Schleifen des Untergrunds
  • Grundierung und Haftbrücke auftragen
  • Zementestrich (CT) einbauen und abziehen
  • Calciumsulfatestrich (Anhydrit) für den Innenausbau
  • Schwimmender Estrich auf Dämm- und Trennschicht
  • Verbundestrich und Estrich auf Trennlage
  • Heizestrich über Fußbodenheizung
  • Industrie- und Nutzböden mit Verschleißschicht
  • Ausgleichs- und Nivellierschichten
  • Gefälleestrich für Entwässerung und Nassbereiche
  • Rand-, Bewegungs- und Scheinfugen setzen

So gehen wir vor

01

Untergrund aufnehmen

Wir prüfen Tragfähigkeit, Feuchte und Höhenlage des Untergrunds, nehmen die Höhen mit dem Nivelliergerät auf und legen den Aufbau fest, der zur geplanten Nutzung passt.

02

Vorbereiten und grundieren

Der Untergrund wird gereinigt und bei Bedarf gefräst, kugelgestrahlt oder geschliffen. Danach bringen wir Grundierung und Haftbrücke oder bei schwimmendem Aufbau Trennlage, Dämmung und Randstreifen ein.

03

Estrich einbauen und abziehen

Wir bauen den Estrich in der geplanten Dicke ein, verdichten ihn und ziehen ihn an Lehren oder per Nivellierlaser eben ab. Industrieflächen werden anschließend maschinell geglättet und bei Bedarf mit Hartstoff vergütet.

04

Fugen setzen und nachbehandeln

Rand- und Bewegungsfugen trennen die Fläche von Wänden und Bauteilen, Scheinfugen lenken die Rissbildung in geregelte Bahnen. Den frischen Estrich schützen wir vor Zugluft und zu schnellem Austrocknen, damit er kontrolliert erhärtet.

05

Belegreife prüfen und übergeben

Vor dem Belegen messen wir die Restfeuchte, zum Beispiel per CM-Messung, und prüfen die Ebenheit. Erst eine belegreife, ebene Fläche geben wir für das nächste Gewerk frei.

Warum Keles

Aufbau nach Nutzung, nicht nach Schema

Ein Lagerhallenboden trägt andere Lasten als ein Wohnraum. Wir wählen Estrichart, Dicke und Bauweise nach Ihrer Nutzung, nicht nach Gewohnheit.

Eben in der Fläche

Wir ziehen mit Lehren und Nivellierlaser ab und richten uns nach den Ebenheitstoleranzen der DIN 18202. Eine ebene Fläche spart beim Belag Ausgleich, Material und Ärger.

Sauber im Gefälle

Wo Wasser ablaufen muss, in Tiefgarage, Nassbereich oder auf der Außenfläche, bauen wir das Gefälle kontrolliert zum Ablauf ein, damit nichts stehen bleibt.

Abgestimmt auf die Folgegewerke

Estrich hängt an den Terminen davor und danach. Wir stimmen uns mit Rohbau, Heizungsbauer und Belagsleger ab und sagen klar, wann die Fläche belegreif ist.

Beton und Boden aus einer Hand

Verdichten, Glätten, Fugen und Estrich bei Keles Boden Bau zusammen. Weniger Schnittstellen auf der Baustelle und ein Verantwortlicher für das Ergebnis.

Typische Einsatzbereiche

Produktions- und LagerhallenLogistik- und UmschlagflächenGewerbe- und WerkstattbödenTiefgaragen und ParkdecksVerkaufs- und AusstellungsflächenWohn- und MehrfamilienhäuserHeizestrich über FußbodenheizungKeller-, Technik- und NebenräumeNassbereiche mit GefälleAußenflächen und Rampen

Gut zu wissen

Welcher Estrich für welchen Zweck

Zementestrich (CT) ist robust, feuchteunempfindlich und die erste Wahl für Hallen, Gewerbe, Nassbereiche und den Außenbereich. Calciumsulfatestrich, oft Anhydritestrich genannt, lässt sich im trockenen Innenausbau spannungsarm über große Flächen einbauen und eignet sich gut für Heizestrich, verträgt aber keine dauerhafte Nässe. Welche Estrichart und welche Festigkeit nach DIN 18560 sinnvoll ist, richtet sich nach Last, Belag, Feuchte und Trocknungszeit. Das klären wir vor dem Einbau, nicht danach.

Verbund, Trennschicht oder schwimmend

Verbundestrich wird fest mit dem tragenden Untergrund verbunden und nimmt hohe Lasten direkt auf, ideal für Industrieflächen. Estrich auf Trennschicht liegt auf einer Folie und arbeitet unabhängig vom Untergrund. Der schwimmende Estrich liegt auf einer Dämmlage und ist durch Randstreifen von allen Bauteilen getrennt, das dämmt Tritt- und Wärmeschall und nimmt eine Fußbodenheizung auf. Die richtige Bauweise entscheidet über Tragfähigkeit, Schallschutz und Rissverhalten.

Ebenheit, Fugen und Risse

Eine ebene Fläche ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von sauberem Abziehen nach Lehren oder Laser und der Einhaltung der Ebenheitstoleranzen aus DIN 18202. Estrich schwindet beim Erhärten, deshalb planen wir Rand- und Bewegungsfugen zu Wänden und Bauteilen und setzen Scheinfugen, die die Rissbildung in geregelte Bahnen lenken. Das Fugenraster richtet sich nach Fläche, Geometrie und Belag. So bleibt die Fläche maßhaltig und der Belag ohne Risse.

Belegreife und Nachbehandlung

Frischer Estrich enthält Wasser, das austrocknen muss, bevor ein Belag verlegt werden darf. Wird zu früh belegt, löst sich der Belag oder wirft Blasen. Deshalb prüfen wir die Belegreife über die Restfeuchte, zum Beispiel per CM-Messung, und behandeln den frischen Estrich nach, indem wir ihn vor Zugluft, direkter Sonne und zu schnellem Austrocknen schützen. Erst wenn die Werte für den geplanten Belag stimmen, ist die Fläche frei.

Fragen zu Böden & Estrich

Noch etwas offen? Rufen Sie an, wir klären es direkt.

Welcher Estrich passt zu meinem Projekt?

Das hängt von Nutzung, Last, Belag und Feuchte ab. Für Hallen, Gewerbe und Nassbereiche ist meist Zementestrich die richtige Wahl, im trockenen Innenausbau und bei Fußbodenheizung oft Calciumsulfatestrich. Wir klären das vor dem Angebot anhand von Plan und geplanter Nutzung.

Wie lange muss Estrich trocknen, bevor man belegen kann?

Das lässt sich nicht pauschal in Tagen sagen, weil Estrichart, Dicke, Raumklima und Heizung die Trocknung bestimmen. Entscheidend ist nicht der Kalender, sondern die gemessene Restfeuchte. Wir prüfen die Belegreife, zum Beispiel per CM-Messung, und geben die Fläche erst frei, wenn die Werte für den geplanten Belag stimmen.

Könnt ihr Estrich über eine Fußbodenheizung einbauen?

Ja. Als Heizestrich umschließt der Estrich die Heizrohre und gibt die Wärme an den Raum ab. Wir bauen ihn schwimmend auf Dämmung ein und stimmen uns mit dem Heizungsbauer ab, auch zum Aufheizprogramm, das vor dem Belegen gefahren wird.

Wie eben wird die Fläche?

Wir ziehen mit Lehren und Nivellierlaser ab und arbeiten nach den Ebenheitstoleranzen der DIN 18202. Wenn Sie für den Belag eine höhere Ebenheit brauchen, sagen Sie es vorab, dann planen wir den Aufbau und eine Ausgleichs- oder Nivellierschicht entsprechend.

Macht ihr auch das Gefälle für die Entwässerung?

Ja. In Tiefgaragen, Nassbereichen und auf Außenflächen bauen wir einen Gefälleestrich ein, der das Wasser kontrolliert zum Ablauf führt. Gefälle, Höhenpunkte und Abläufe stimmen wir vorher mit Ihnen und dem Plan ab.

Bereitet ihr den Untergrund selbst vor?

Ja. Reinigen, Fräsen, Kugelstrahlen, Schleifen und Grundieren gehören dazu. Ein belastbarer Boden steht und fällt mit dem Untergrund, deshalb ist die Vorbereitung bei uns kein Nebenschritt, sondern Teil der Leistung.

Sagen Sie uns, was auf dem Boden stehen, rollen und laufen soll, dann bauen wir die Fläche, die das aushält. Rufen Sie an oder senden Sie Ihre Anfrage.