Schwinden passiert immer
Jeder Betonboden schwindet beim Aushärten. Die Frage ist nicht ob, sondern wo er reißt. Die Scheinfuge gibt die Antwort vor.
Spezialleistung · Fugenschnitt
Beton schwindet beim Aushärten und reißt dabei. Ohne geplante Fuge passiert das irgendwo. Wir schneiden die Scheinfugen frühzeitig und sauber, als Sollbruchstelle, an der der Riss kontrolliert und unauffällig verläuft.
Warum schneiden
Jeder Betonboden schwindet beim Aushärten. Die Frage ist nicht ob, sondern wo er reißt. Die Scheinfuge gibt die Antwort vor.
Wir teilen die Fläche in möglichst quadratische Felder, Anhaltswert rund die 30-fache Plattendicke. So bleiben die Spannungen beherrschbar.
An befahrenen Fugen sichern wir die Lastübertragung, zum Beispiel über Verdübelung, damit die Kanten unter Stapler und Verkehr nicht ausbrechen.
Vom Schnitt zum Riss
Der Schnitt reicht bis etwa ein Drittel der Plattendicke. Dort schwächen wir den Querschnitt gezielt, der Schwindriss folgt dem Schnitt sauber nach unten.
ScheinfugeDer Schnitt reicht bis etwa ein Drittel der Plattendicke. Dort schwächen wir den Querschnitt gezielt, der Riss folgt dem Schnitt nach unten.
Die Scheinfugen kommen frühzeitig in den erhärtenden Beton, bevor sich eigene, ungeplante Risse bilden.
Anhaltswert für den Fugenabstand ist rund die 30-fache Plattendicke, in möglichst quadratischen Feldern (Länge zu Breite bis etwa 1,5).
Bei befahrenen Fugen, großen Feldern und hohen Einzellasten sichern wir die Querkraftübertragung, zum Beispiel über Verdübelung.
Fugenarten
Geschnitten
Frühzeitig eingeschnittene Sollbruchstellen bis etwa ein Drittel der Plattendicke. Sie steuern den Schwindriss.
Arbeitsfugen
Entstehen beim Betonieren in Bahnen, dort wo ein Betonierabschnitt an den nächsten stößt.
Bewegungsfugen
Dehn- und Bewegungsfugen über die volle Plattendicke, die ganze Bauteile voneinander trennen.
Häufige Fragen
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